Intrauterine Insemination ist historisch die erste Methode der künstlichen Befruchtung, die sich in dreißiger Jahren  weit verbreitete.  Dann wurde intrauterine Insemination während des natürlichen Zyklus durchgeführt, indem in die Gebärmutter der Frau alle nicht verarbeitete Samen des Mannes eingeführt wurden.

Zunächst berichtete man über fantastische Anwendungsergebnisse der intrauterinen Insemination – fast jeder zweite Versuch endete mit der Schwangerschaft.  Mit der Zeit stellte es sich aber heraus, dass die häufigste Ergebnis dieser Behandlung ein schmerzhafter Schock war, der durch das Gelangen von Ejakulat in die Bauchhöhle verursacht wurde. Oft entstand auch ein Entzündungsprozess im Beckenbereich. Die reale Schwangerschaftshäufigkeit war in diesem Fall sehr gering – nicht mehr als 5-7% pro Versuch.  Heute wissen wir, dass es mehrere notwendige Voraussetzungen für eine erfolgreiche intrauterine Insemination gibt:  Durchgängigkeit der Eileiter, eine moderate Senkung der Samenparameter.  Die Chancen auf eine Empfängnis erhöht die Stimulation der Ovarien und Bearbeitung von Ejakulat, welche die Konzentration von Spermatozoen und ihre Mobilität erhöht.  Die genaue Zeit einer intrauterinen Insemination wird durch Daten einer Ultraschallkontrolle berechnet.  Das Risiko von Komplikationen wird durch  Volumenverringerung des injizierten Materials, wo „das Konzentrat“ von Spermatozoen und durch gründliche Prävention eines Entzündungsprozesses reduziert. Reale Schwangerschaftshäufigkeit nach nach einer intrauterine Insemination beträgt unter Einhaltung aller oben genannten Bedingungen nicht mehr als 22-25% mit dem Sperma des Ehepartners und nicht mehr als 45% mit dem Spendersamen pro vier Versuche (vier Zyklen).  Weitere Versuche sind sinnlos.  Im Allgemeinen ist intrauterine Insemination  als ein möglicher Schritt in der komplexen Fruchtbarkeitsbehandlung viel weniger effektiv als IVF.

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